Av Vertrag

Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung

gemäß Art. 28 DSGVO

Vertragsparteien

Auftraggeber / Verantwortlicher[Kundenunternehmen, Anschrift, Vertretung]
Auftragnehmer / AuftragsverarbeiterMatthias Böhme
handelnd unter Plantrieb by Sparktide Lab
Reichenberger Straße 49
85221 Dachau

1. Gegenstand und Dauer

Gegenstand ist die Bereitstellung, Einrichtung, Wartung, Sicherung und Unterstützung der Produktionsplanungssoftware Plantrieb einschließlich vereinbarter Import-, Speicher-, Planungs- und Exportfunktionen. Die Dauer entspricht der Laufzeit des Hauptvertrags.

2. Art und Zweck der Verarbeitung

  • Importieren, Erfassen, Ordnen und Speichern von Daten,
  • Abgleichen von Artikel-, Maschinen-, Auftrags- und Produktionsinformationen,
  • Erzeugen und Darstellen von Produktionsplanungsvorschlägen,
  • Benutzer-, Rollen- und Berechtigungsverwaltung,
  • Datensicherung, Wartung, Fehleranalyse und Support,
  • Export, Rückgabe und Löschung nach Weisung.

3. Kategorien betroffener Personen

  • Beschäftigte und Benutzer des Auftraggebers,
  • Ansprechpartner bei Kunden, Lieferanten und Dienstleistern,
  • weitere Personen, die in Auftrags- oder Referenzdaten genannt werden.

4. Kategorien personenbezogener Daten

  • Stammdaten und geschäftliche Kontaktdaten,
  • Benutzerkennungen, Rollen und Berechtigungen,
  • Login-, Sicherheits-, Fehler- und Supportdaten,
  • Kunden-, Lieferanten-, Auftrags- und Referenzdaten,
  • Produktions-, Maschinen-, Kapazitäts-, Termin- und Planungsdaten mit Personenbezug.

Besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO sind nicht Gegenstand der regulären Verarbeitung.

5. Weisungen

Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich auf dokumentierte Weisung des Auftraggebers, sofern er nicht durch das Recht der Europäischen Union oder der Mitgliedstaaten zu einer Verarbeitung verpflichtet ist. In einem solchen Fall teilt der Auftragnehmer dem Auftraggeber diese rechtliche Verpflichtung vor der Verarbeitung mit, soweit das betreffende Recht eine solche Mitteilung nicht aus wichtigen Gründen des öffentlichen Interesses verbietet.

Weisungen können über die Funktionen der Anwendung oder in Textform, insbesondere per E-Mail, erteilt werden. Mündliche Weisungen sind vom Auftraggeber unverzüglich in Textform zu bestätigen.

Der Auftraggeber trägt die Verantwortung für die Rechtmäßigkeit der Weisungen und der Verarbeitung der personenbezogenen Daten.

Ist der Auftragnehmer der Auffassung, dass eine Weisung gegen die Datenschutz-Grundverordnung oder andere Datenschutzbestimmungen der Europäischen Union oder der Mitgliedstaaten verstößt, informiert er den Auftraggeber unverzüglich. Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Durchführung der betreffenden Weisung auszusetzen, bis sie vom Auftraggeber bestätigt, geändert oder zurückgenommen wurde.

6. Vertraulichkeit

Der Auftragnehmer setzt nur Personen ein, die auf Vertraulichkeit verpflichtet sind. Zugriffe werden nach dem Erforderlichkeitsprinzip vergeben.

7. Technische und organisatorische Maßnahmen

Die wesentlichen Maßnahmen ergeben sich aus Anlage 1. Sie dürfen an den technischen Fortschritt angepasst werden, sofern das Schutzniveau nicht abgesenkt wird.

8. Unterauftragsverarbeiter

Der Auftraggeber erteilt dem Auftragnehmer eine allgemeine Genehmigung zur Beauftragung der in Anlage 2 aufgeführten Unterauftragsverarbeiter.

Der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber mindestens 14 Tage vor der beabsichtigten Beauftragung eines neuen Unterauftragsverarbeiters oder vor der Ersetzung eines bestehenden Unterauftragsverarbeiters in Textform. Der Auftraggeber kann der Änderung innerhalb dieser Frist aus wichtigem datenschutzrechtlichem Grund widersprechen.

Im Fall eines begründeten Widerspruchs werden die Parteien gemeinsam nach einer angemessenen Lösung suchen. Ist eine zumutbare Lösung nicht möglich, kann der Auftragnehmer auf die Beauftragung des betreffenden Unterauftragsverarbeiters verzichten oder die von dessen Einsatz betroffene Leistung unter Einhaltung der vertraglichen Kündigungsfristen beenden.

Der Auftragnehmer verpflichtet jeden Unterauftragsverarbeiter vertraglich mindestens zu denselben Datenschutzpflichten, die zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer vereinbart wurden. Dies gilt insbesondere für Vertraulichkeit, Weisungsbindung, technische und organisatorische Maßnahmen, Unterstützungspflichten, Kontrollrechte und die Löschung oder Rückgabe personenbezogener Daten.

Der Auftragnehmer bleibt gegenüber dem Auftraggeber für die Erfüllung der datenschutzrechtlichen Pflichten des Unterauftragsverarbeiters verantwortlich.

Eine Verarbeitung personenbezogener Daten außerhalb der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums erfolgt nur, wenn die Voraussetzungen der Art. 44 bis 49 DSGVO erfüllt sind und der Auftraggeber vorab über die Grundlage der Übermittlung informiert wurde.

9. Unterstützungspflichten

Der Auftragnehmer unterstützt den Auftraggeber unter Berücksichtigung der Art der Verarbeitung und der ihm zur Verfügung stehenden Informationen im angemessenen Umfang bei der Erfüllung der datenschutzrechtlichen Pflichten des Auftraggebers.

Die Unterstützung umfasst insbesondere:

a) die Bearbeitung von Anträgen betroffener Personen auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit oder Widerspruch,

b) die Sicherstellung der Sicherheit der Verarbeitung gemäß Art. 32 DSGVO,

c) die Meldung und Dokumentation von Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten gemäß Art. 33 und 34 DSGVO,

d) die Durchführung von Datenschutz-Folgenabschätzungen gemäß Art. 35 DSGVO,

e) vorherige Konsultationen mit einer Aufsichtsbehörde gemäß Art. 36 DSGVO sowie

f) die Bereitstellung von Informationen, die für den Nachweis der Einhaltung der datenschutzrechtlichen Pflichten erforderlich sind.

Gehen Anfragen betroffener Personen unmittelbar beim Auftragnehmer ein, leitet er diese unverzüglich an den Auftraggeber weiter. Der Auftragnehmer beantwortet solche Anfragen nicht selbst, sofern er hierzu nicht ausdrücklich vom Auftraggeber angewiesen oder gesetzlich verpflichtet wurde.

Unterstützungsleistungen, die über eine kurzfristige und im Rahmen des Standardsupports zumutbare Mitwirkung hinausgehen, insbesondere umfangreiche Auswertungen, gesonderte Berichte, Datenzusammenstellungen oder wiederholte Unterstützung bei Datenschutz-Folgenabschätzungen, können nach vorheriger Ankündigung entsprechend den im Hauptvertrag vereinbarten Sätzen berechnet werden.

Dies gilt nicht, soweit die Unterstützungsleistung aufgrund eines vom Auftragnehmer zu vertretenden Verstoßes gegen diese Vereinbarung oder gegen datenschutzrechtliche Vorschriften erforderlich geworden ist.

10. Datenschutzverletzungen

Der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber unverzüglich, nachdem ihm eine Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten im Zusammenhang mit der Auftragsverarbeitung bekannt geworden ist. Eine erste Information erfolgt nach Möglichkeit innerhalb von 24 Stunden nach Bekanntwerden.

Die erste Information enthält, soweit zu diesem Zeitpunkt bekannt:

a) eine Beschreibung der Art der Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten,

b) die betroffenen Kategorien und die ungefähre Anzahl betroffener Personen,

c) die betroffenen Kategorien und die ungefähre Anzahl betroffener personenbezogener Datensätze,

d) die wahrscheinlichen Folgen der Verletzung,

e) die bereits ergriffenen oder geplanten Maßnahmen zur Behebung der Verletzung und zur Begrenzung möglicher nachteiliger Auswirkungen sowie

f) eine Kontaktstelle für Rückfragen.

Können die Informationen nicht gleichzeitig bereitgestellt werden, übermittelt der Auftragnehmer die verfügbaren Informationen schrittweise und ohne unangemessene weitere Verzögerung.

Der Auftragnehmer ergreift unverzüglich angemessene Maßnahmen zur Sicherung der Daten, zur Begrenzung möglicher Schäden, zur Aufklärung des Vorfalls und zur Verhinderung vergleichbarer Vorfälle.

Der Auftragnehmer dokumentiert Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten einschließlich der damit zusammenhängenden Tatsachen, Auswirkungen und ergriffenen Abhilfemaßnahmen.

Meldungen an Aufsichtsbehörden oder Benachrichtigungen betroffener Personen erfolgen grundsätzlich durch den Auftraggeber. Der Auftragnehmer nimmt solche Meldungen nur auf dokumentierte Weisung des Auftraggebers oder aufgrund einer eigenen gesetzlichen Verpflichtung vor.

11. Nachweis und Kontrollen

Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber alle Informationen zur Verfügung, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Pflichten aus Art. 28 DSGVO und dieser Vereinbarung nachzuweisen.

Der Auftraggeber ist berechtigt, die Einhaltung dieser Vereinbarung selbst oder durch einen von ihm beauftragten und zur Vertraulichkeit verpflichteten Prüfer zu kontrollieren. Der Auftragnehmer ermöglicht und unterstützt erforderliche Überprüfungen einschließlich Inspektionen.

Kontrollen sind grundsätzlich mit einer angemessenen Frist, regelmäßig mindestens zehn Werktage vorher, in Textform anzukündigen. Sie finden während der üblichen Geschäftszeiten statt und sind so durchzuführen, dass der Geschäftsbetrieb des Auftragnehmers und die Rechte anderer Kunden nicht unverhältnismäßig beeinträchtigt werden.

Vorrangig stellt der Auftragnehmer geeignete Dokumentationen, Nachweise, Auskünfte und vorhandene Prüfberichte zur Verfügung. Vor-Ort-Prüfungen erfolgen nur, soweit die Prüfung durch Dokumente und Auskünfte nicht ausreichend möglich ist.

Kontrollen erfolgen grundsätzlich höchstens einmal pro Kalenderjahr. Dies gilt nicht, wenn konkrete Anhaltspunkte für einen Datenschutzverstoß bestehen, eine Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten eingetreten ist oder eine zuständige Aufsichtsbehörde eine Kontrolle verlangt.

Der Auftraggeber trägt die angemessenen Kosten einer von ihm veranlassten Kontrolle. Dies gilt nicht, wenn die Kontrolle einen erheblichen, vom Auftragnehmer zu vertretenden Verstoß gegen diese Vereinbarung oder gegen datenschutzrechtliche Vorschriften ergibt.

Der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber unverzüglich über Kontrollen und Maßnahmen einer Aufsichtsbehörde, soweit diese die Verarbeitung personenbezogener Daten des Auftraggebers betreffen und eine Mitteilung gesetzlich zulässig ist.

12. Rückgabe und Löschung

Nach Beendigung der Auftragsverarbeitung werden sämtliche im Auftrag verarbeiteten personenbezogenen Daten nach Wahl und dokumentierter Weisung des Auftraggebers entweder an den Auftraggeber zurückgegeben oder gelöscht, sofern keine gesetzliche Verpflichtung zur weiteren Speicherung besteht.

Der Auftraggeber kann innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsende einen Standardexport der in Plantrieb gespeicherten und über die Anwendung exportierbaren Daten in einem üblichen maschinenlesbaren Format verlangen.

Erteilt der Auftraggeber innerhalb dieser Frist keine abweichende Weisung, werden die Produktivdaten grundsätzlich spätestens 30 Tage nach Vertragsende gelöscht.

Besondere Datenaufbereitungen, individuelle Datenformate oder zusätzliche Migrationsleistungen sind nicht Bestandteil des Standardexports und können nach vorheriger Vereinbarung gesondert berechnet werden.

Daten in regulären Sicherungskopien werden nicht erneut produktiv verwendet und mit dem vorgesehenen Überschreibungszyklus, spätestens jedoch innerhalb von 30 Tagen nach Löschung der Produktivdaten, entfernt. Eine vorzeitige gezielte Löschung einzelner Daten aus technisch unveränderbaren Sicherungskopien ist nicht geschuldet, sofern der Zugriff auf diese Sicherungen beschränkt bleibt und die Daten nach Ablauf des Sicherungszyklus automatisch überschrieben werden.

Gesetzliche Aufbewahrungspflichten bleiben unberührt. Daten, die aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung weiter gespeichert werden müssen, werden gesperrt und ausschließlich für den gesetzlich vorgeschriebenen Zweck verarbeitet.

Der Auftragnehmer bestätigt dem Auftraggeber die erfolgte Löschung auf Wunsch in Textform.

13. Schlussbestimmungen

Bei Widersprüchen gehen die datenschutzrechtlichen Regelungen dieser Vereinbarung vor. Änderungen bedürfen mindestens der Textform.

Anlage 1 – Technische und organisatorische Maßnahmen

Zutritts- und Zugangskontrolle

  • Hosting in professionell gesicherten STRATO-Rechenzentren in Deutschland,
  • individuelle administrative Zugänge,
  • Passwörter werden gehasht und nicht im Klartext gespeichert,
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung ist derzeit nicht Bestandteil der Standardversion.

Zugriffskontrolle und Mandantentrennung

  • eigene Serverinstanz und eigene Datenbank je Kunde,
  • Rollen Admin, Planung und Produktion,
  • administrativer Kundendatenzugriff nur bei Supportbedarf,
  • kein routinemäßiger Zugriff auf Kundendaten.

Übertragung und Speicherung

  • verschlüsselte Übertragung über HTTPS/TLS,
  • keine Klartextspeicherung von Passwörtern,
  • keine zusätzliche vollständige Anwendungsverschlüsselung der SQLite-Datenbank,
  • Serverzugänge auf notwendige Personen beschränkt.

Protokollierung

  • Login- und Sicherheitsprotokolle: 30 Tage,
  • Fehlerprotokolle: 14 Tage,
  • ein eigenständiges Anwendungsprotokoll aller Supportzugriffe ist derzeit nicht vorhanden.

Verfügbarkeit und Wiederherstellung

  • tägliche Backups innerhalb der STRATO-Infrastruktur,
  • reguläre Backup-Aufbewahrung: fünf Tage,
  • monatlicher Wiederherstellungstest,
  • regelmäßige Sicherheits- und Systemupdates.

Löschung und Trennung

  • logische und technische Trennung der Kundeninstanzen,
  • Löschung der Produktivdaten innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsende,
  • Überschreiben verbliebener Sicherungskopien spätestens innerhalb von 30 Tagen.

Anlage 2 – Unterauftragsverarbeiter

UnternehmenLeistungOrtHinweis
STRATO GmbH, Otto-Ostrowski-Straße 7, 10249 BerlinServer, Hosting, Backups und E-Mail-InfrastrukturDeutschlandMit STRATO besteht eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO (STRATO AVV, Version 3.5, Stand 18.03.2024), die gemäß deren Ziffer 12.3 automatisch Bestandteil des mit STRATO abgeschlossenen Hosting-/Serservertrags ist.

Unterschriften

AuftraggeberAuftragnehmer
Ort/Datum: ___________________

Name: ______________________

Unterschrift: ________________
Ort/Datum: ___________________

Matthias Böhme

Unterschrift: ________________

Stand: 22. Juni 2026

Datenschutz-Übersicht

Datenschutzerklärung

1. Verantwortlicher

Matthias Böhme
handelnd unter der Geschäftsbezeichnung Plantrieb by Sparktide Lab
Reichenberger Straße 49
85221 Dachau
Deutschland

Telefon: 0176 56008438
E-Mail: info@plantrieb.de
Website: www.plantrieb.de

2. Allgemeine Grundlagen

Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur, soweit dies zur Bereitstellung unserer Website,
zur Bearbeitung von Anfragen, zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen, zur Erfüllung
eines Vertrags, zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten oder zur Wahrung berechtigter Interessen
erforderlich ist.

Je nach Zweck erfolgt die Verarbeitung insbesondere auf Grundlage von:

  • Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO bei einer Einwilligung,
  • Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für vorvertragliche Maßnahmen und Vertragsdurchführung,
  • Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten,
  • Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO zur Wahrung berechtigter Interessen.

3. Hosting und Server-Protokolldaten

Website, E-Mail-Dienste und die Plantrieb-Anwendung werden bei der STRATO GmbH,
Otto-Ostrowski-Straße 7, 10249 Berlin, Deutschland, betrieben. Die eingesetzten
Server befinden sich nach unserer Vertragskonfiguration in Deutschland.

Beim Aufruf können insbesondere folgende Daten in Server-Protokolldateien verarbeitet werden:

  • IP-Adresse, Datum und Uhrzeit des Zugriffs,
  • aufgerufene Seite oder Datei und HTTP-Status,
  • übertragene Datenmenge, Referrer-URL,
  • Browsertyp, Browserversion und Betriebssystem.

Die Verarbeitung erfolgt zur sicheren, stabilen und technisch fehlerfreien Bereitstellung
auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Die Server-Protokolldaten werden nach
unserer Konfiguration grundsätzlich nach 14 Tagen gelöscht, sofern keine längere
Speicherung zur Aufklärung eines Sicherheitsvorfalls erforderlich ist.

4. Verschlüsselte Übertragung

Website und Anwendung werden über HTTPS/TLS verschlüsselt übertragen. Dadurch werden
übermittelte Daten gegen das Mitlesen durch unbefugte Dritte geschützt.

5. Kontakt per E-Mail, Telefon und Formular

Bei einer Kontaktaufnahme verarbeiten wir die mitgeteilten Daten zur Bearbeitung des
Anliegens. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, wenn die Anfrage auf einen
Vertrag oder vorvertragliche Maßnahmen gerichtet ist, andernfalls Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Für Kontakt- und Demoformulare verwenden wir WPForms. Verarbeitet werden insbesondere
Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Nachricht. Formulareinträge werden innerhalb von
WordPress für 14 Tage gespeichert. Die per E-Mail geführte Anfragekommunikation wird
grundsätzlich bis zu sechs Monate nach Abschluss der Anfrage aufbewahrt, sofern keine
gesetzlichen Aufbewahrungspflichten oder ein Vertragsverhältnis eine längere Speicherung
erfordern.

6. Spam-Schutz durch Akismet

Zur Erkennung missbräuchlicher Formulareingaben verwenden wir Akismet, einen Dienst von
Automattic Inc., 60 29th Street #343, San Francisco, CA 94110, USA.

Zur Spamprüfung können eingegebene Formulardaten sowie technische Metadaten wie
IP-Adresse, Zeitpunkt, Referrer und Browserinformationen an Akismet übermittelt werden.
Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser
berechtigtes Interesse besteht im Schutz unserer Website und Kommunikationskanäle vor
Spam und Missbrauch.

Dabei kann eine Verarbeitung in den USA stattfinden. Soweit erforderlich, erfolgt die
Übermittlung auf Grundlage geeigneter Garantien nach Art. 44 ff. DSGVO. Akismet gibt für
den überwiegenden Teil spambezogener Daten Aufbewahrungszeiten zwischen zwei Wochen und
90 Tagen an.

Weitere Informationen:
Datenschutz bei Akismet.

7. Cookies und Einwilligungsverwaltung

Wir verwenden technisch erforderliche Cookies, soweit diese für Sicherheit,
Sitzungsverwaltung, Anmeldung oder zur Speicherung deiner Cookie-Auswahl notwendig sind.
Der Zugriff erfolgt insoweit auf Grundlage von § 25 Abs. 2 TDDDG.

Nicht technisch erforderliche Cookies und externe Inhalte werden nur nach deiner
Einwilligung eingesetzt. Rechtsgrundlagen sind § 25 Abs. 1 TDDDG und Art. 6 Abs. 1
lit. a DSGVO.

Zur Verwaltung der Auswahl verwenden wir das WordPress-Plugin „GDPR Cookie Compliance“
der Moove Agency. Das Plugin speichert deine Auswahl in einem technisch erforderlichen
Cookie, regelmäßig unter der Bezeichnung moove_gdpr_popup</code. Die Auswahl kann
jederzeit über den Link „Cookie-Einstellungen“ im Footer geändert oder widerrufen werden.

8. Google Analytics 4

Nach deiner Einwilligung verwenden wir Google Analytics 4. Anbieter für Nutzer im
Europäischen Wirtschaftsraum ist Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street,
Dublin 4, Irland.

Google Analytics dient der statistischen Auswertung der Website. Verarbeitet werden
insbesondere Seitenaufrufe, Interaktionen, Zugriffsquelle, ungefähre Region,
Geräte- und Browserinformationen sowie pseudonyme Kennungen für Nutzer und Sitzungen.

Google Analytics verwendet insbesondere die Cookies _ga und
_ga_<Mess-ID>. Die reguläre Cookie-Laufzeit beträgt bis zu zwei Jahre;
Browser können diese Dauer verkürzen. Die in der Google-Analytics-Property eingestellte
Aufbewahrung nutzer- und ereignisbezogener Daten beträgt zwei Monate.

Google Signals, Google Ads, Werbepersonalisierung und personalisierte Werbefunktionen
sind deaktiviert. Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich nach Einwilligung gemäß
Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TDDDG.

Eine Verarbeitung durch Google-Unternehmen in den USA kann nicht ausgeschlossen werden.
Google stützt internationale Übermittlungen auf die jeweils anwendbaren
Datenschutzmechanismen, insbesondere Angemessenheitsbeschlüsse und
Standardvertragsklauseln.

Weitere Informationen:
Google-Datenschutzerklärung.

9. Google Search Console

Wir verwenden die Google Search Console zur technischen Überwachung, Indexierung und
Suchmaschinenoptimierung. Die Search Console ist nicht als zusätzlicher Trackingcode
in die Website eingebunden und setzt durch ihre bloße Nutzung keine zusätzlichen
Cookies bei Websitebesuchern.

Wir erhalten zusammengefasste Informationen zu Suchanfragen, Impressionen, Klicks,
Positionen und technischen Indexierungsproblemen. Die Auswertung erfolgt auf Grundlage
von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in der technischen
Verbesserung und Auffindbarkeit der Website.

10. Rank Math SEO

Wir verwenden das WordPress-Plugin Rank Math SEO zur Verwaltung von Seitentiteln,
Meta-Beschreibungen, XML-Sitemaps, strukturierten Daten und SEO-Auswertungen.

Rank Math ist mit Google Analytics und der Google Search Console verbunden und kann
zusammengefasste Daten in der lokalen WordPress-Datenbank speichern. Das optionale
anonyme Nutzungstracking von Rank Math ist derzeit aktiviert. Dabei können technische
Informationen zur Plugin- und Websitekonfiguration an Rank Math übermittelt werden;
nach Angaben des Anbieters werden keine IP-Adressen, Zugangsdaten, Datenbankinhalte oder
personenbezogenen Inhaltsdaten erhoben.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in
der technischen Wartung und Optimierung unserer Website. Das Nutzungstracking kann in
den Rank-Math-Einstellungen deaktiviert werden.

11. Google Fonts

Auf der Website können Schriftarten von Google Fonts eingebunden sein. Anbieter ist
Google Ireland Limited. Beim Abruf einer extern eingebundenen Schriftart wird eine
Verbindung zu Google-Servern hergestellt, wobei insbesondere die IP-Adresse und
technische Browserdaten verarbeitet werden können.

Die externe Einbindung darf nur nach Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und
§ 25 Abs. 1 TDDDG erfolgen. Wir beabsichtigen, die verwendeten Schriftarten lokal zu
hosten, damit keine Verbindung zu Google erforderlich ist.

12. YouTube

Auf einzelnen Seiten können Videos der YouTube-Plattform eingebettet werden. Anbieter
ist Google Ireland Limited. Die Videos werden erst nach deiner Einwilligung aktiviert.
Erst dann kann eine Verbindung zu Google- beziehungsweise YouTube-Servern entstehen.

Dabei können insbesondere IP-Adresse, Geräte- und Browserinformationen, aufgerufene
Seite sowie Interaktionen mit dem Video verarbeitet und Cookies oder vergleichbare
Technologien eingesetzt werden. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und
§ 25 Abs. 1 TDDDG.

13. Newsletter

Sofern du dich für einen Newsletter anmeldest, verarbeiten wir deine E-Mail-Adresse und
die zum Nachweis der Anmeldung erforderlichen Daten. Die Anmeldung wird durch ein
Double-Opt-in-Verfahren bestätigt. Der Versand erfolgt über unsere bei STRATO
betriebenen E-Mail-Dienste.

Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Du kannst die
Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Anmeldedaten werden
bis zum Widerruf und anschließend nur so lange gespeichert, wie dies zum Nachweis einer
ordnungsgemäßen Einwilligung erforderlich ist.

14. Stripe Billing und Zahlungsabwicklung

Für Rechnungsstellung, Abonnementverwaltung und Zahlungsabwicklung verwenden wir Stripe.
Je nach gewählter Zahlungsart werden Unternehmens- und Ansprechpartnerdaten,
Rechnungsdaten, Zahlungsinformationen, Transaktionsdaten und technische Informationen
verarbeitet.

Die Verarbeitung erfolgt zur Durchführung des Vertrags gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO
und zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.
Stripe kann Daten als eigenständig Verantwortlicher sowie als Auftragsverarbeiter
verarbeiten. Internationale Übermittlungen erfolgen nach den von Stripe eingesetzten
Datenschutzmechanismen.

Weitere Informationen:
Datenschutz bei Stripe.

15. Plantrieb-Kundenkonto und Anwendung

Bei Einrichtung und Nutzung einer Plantrieb-Instanz verarbeiten wir insbesondere:

  • Unternehmens- und Ansprechpartnerdaten,
  • Benutzernamen, geschäftliche E-Mail-Adressen, Rollen und Berechtigungen,
  • Login-, Sicherheits-, Fehler- und Supportdaten,
  • Vertrags-, Abrechnungs- und Kommunikationsdaten,
  • importierte Artikel-, Maschinen-, Auftrags-, Kunden- und Produktionsdaten,
  • Planungsänderungen und erzeugte Planungsergebnisse.

Jeder Kunde erhält grundsätzlich eine eigene Serverinstanz und eine eigene Datenbank.
Daten werden bei der Übertragung über HTTPS/TLS verschlüsselt. Passwörter werden mit
sicheren Einweg-Hashverfahren gespeichert und nicht im Klartext abgelegt. Die übrigen
Anwendungsdaten sind derzeit nicht zusätzlich auf Anwendungsebene verschlüsselt.

Ein administrativer Zugriff auf Kundendaten erfolgt nur, wenn dies zur Bearbeitung eines
Supportfalls erforderlich und vom Kunden veranlasst oder freigegeben ist. Eine
Zwei-Faktor-Authentifizierung und ein eigenes Protokoll aller Supportzugriffe sind
derzeit nicht Bestandteil der Standardversion.

Login- und Sicherheitsprotokolle werden regelmäßig 30 Tage, Fehlerprotokolle 14 Tage
gespeichert. Backups werden täglich erstellt und regulär fünf Tage aufbewahrt.
Wiederherstellungstests finden monatlich statt.

Nach Vertragsende können Kunden innerhalb von 30 Tagen einen Standardexport anfordern.
Produktivdaten werden grundsätzlich innerhalb von 30 Tagen gelöscht. Daten können in
Sicherungen bis zum turnusmäßigen Überschreiben, spätestens jedoch 30 Tage nach der
Löschung der Produktivdaten, enthalten sein.

16. Auftragsverarbeitung

Soweit Plantrieb personenbezogene Daten im Auftrag eines Kunden verarbeitet, ist der
jeweilige Kunde Verantwortlicher und Matthias Böhme als Anbieter von Plantrieb
Auftragsverarbeiter. Vor Beginn dieser Verarbeitung wird eine Vereinbarung gemäß
Art. 28 DSGVO geschlossen.

17. Empfänger und Drittlandübermittlungen

Mögliche Empfänger personenbezogener Daten sind insbesondere:

  • STRATO für Hosting, Server, Backups und E-Mail,
  • Google im Rahmen von Analytics, Search Console, Fonts und YouTube,
  • Automattic/Akismet zur Spamprüfung,
  • Rank Math im Rahmen des aktivierten anonymen Nutzungstrackings,
  • Stripe für Abrechnung und Zahlungsabwicklung,
  • Behörden und Gerichte bei gesetzlicher Verpflichtung.

Bei Anbietern mit Sitz oder Unterauftragnehmern außerhalb des Europäischen
Wirtschaftsraums kann eine Drittlandübermittlung stattfinden. Diese erfolgt nur unter
den Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO.

18. Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für den jeweiligen
Zweck erforderlich ist oder gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen. Konkrete
Fristen sind in den jeweiligen Abschnitten genannt. Handels- und steuerrechtlich
relevante Unterlagen werden entsprechend den gesetzlichen Fristen aufbewahrt.

19. Rechte betroffener Personen

Nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen bestehen insbesondere folgende Rechte:

  • Auskunft, Berichtigung und Löschung,
  • Einschränkung der Verarbeitung,
  • Datenübertragbarkeit,
  • Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen,
  • Widerruf erteilter Einwilligungen mit Wirkung für die Zukunft.

Zur Ausübung deiner Rechte genügt eine Nachricht an info@plantrieb.de.

20. Beschwerderecht

Du hast das Recht, dich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren. Für
nicht-öffentliche Unternehmen mit Sitz in Bayern ist grundsätzlich zuständig:

Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA)
Promenade 18
91522 Ansbach

21. Automatisierte Planungsvorschläge

Plantrieb kann automatisierte Vorschläge anhand von Aufträgen, Stammdaten, Prioritäten
und Kapazitäten erzeugen. Diese Vorschläge stellen grundsätzlich keine ausschließlich
automatisierte Entscheidung mit rechtlicher oder vergleichbar erheblicher Wirkung
gegenüber natürlichen Personen im Sinne des Art. 22 DSGVO dar. Prüfung, Freigabe und
betriebliche Umsetzung verbleiben beim Kunden.

22. Aktualisierung

Wir passen diese Datenschutzerklärung an, wenn sich Dienste, technische Abläufe oder
rechtliche Anforderungen ändern.

Stand: 22. Juni 2026