Plantrieb als Alternative zu PROXIA, Preactor & Co. – was passt wirklich zu eurem Betrieb?
Wer nach einer professionellen Produktionsplanungssoftware sucht, stößt schnell auf die gleichen Namen: PROXIA, Preactor (heute Siemens Opcenter), Infor, Felios, PSIpenta. Leistungsstarke Systeme – keine Frage. Aber sind sie auch die richtige Wahl für jeden Betrieb?
Was die großen APS-Systeme leisten
Advanced Planning and Scheduling Systeme (APS) wie PROXIA oder Preactor sind darauf ausgelegt, komplexe Fertigungsumgebungen mit vielen Maschinen, Schichten, Ressourcen und Abhängigkeiten zu steuern. Sie bieten tiefe Integrationsmöglichkeiten, detaillierte Simulationen und umfangreiche Reporting-Funktionen.
Das hat seinen Preis – und das nicht nur finanziell.
Was sie kosten – in Zeit und Geld
Die Lizenzkosten großer APS-Systeme beginnen meist im mittleren fünfstelligen Bereich pro Jahr. Dazu kommen Implementierungsprojekte, die je nach Komplexität sechs Monate bis über ein Jahr dauern können, sowie laufende Betreuungskosten durch Berater oder interne IT.
Für größere Unternehmen mit entsprechender Infrastruktur rechnet sich das. Für einen Fertigungsbetrieb mit 15 Maschinen und 30 Mitarbeitern ist es schlicht überdimensioniert.
Wo Plantrieb ansetzt
Plantrieb ist keine abgespeckte Version eines großen Systems. Es ist ein Werkzeug, das von Anfang an für kleine und mittelständische Fertigungsbetriebe entwickelt wurde – dort, wo die Planung heute noch in Excel oder in erfahrenen Köpfen steckt.
Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick:
Einführungszeit: Während PROXIA oder Preactor-Projekte Monate dauern, ist Plantrieb in wenigen Wochen einsatzbereit. Stammdaten laden, Maschinen anlegen, erste Planung – fertig.
Kosten: Plantrieb startet bei 199 € im Monat zzgl. einmaliger Einrichtung. Keine versteckten Beraterkosten, keine aufwändige IT-Integration als Voraussetzung.
Komplexität: Große Systeme brauchen Spezialisten für Einrichtung und Betrieb. Plantrieb ist so aufgebaut, dass Produktionsleiter und Geschäftsführer es selbst bedienen können – ohne Schulungswochen.
Flexibilität: Plantrieb setzt auf vorhandene Daten. Ob Sage, SAP, Excel oder CSV – bestehende Exporte werden übernommen, kein Systemwechsel nötig.
Für wen Plantrieb die bessere Wahl ist
Plantrieb eignet sich für Betriebe, die:
- heute mit Excel planen und strukturierter werden wollen
- ein ERP haben, das keine Feinplanung bietet
- eine schnelle, schlanke Lösung suchen statt ein jahrelanges Projekt
- Kosten im Griff behalten müssen
Wer hingegen hunderte von Maschinen, globale Standorte und ein dediziertes IT-Team hat, ist bei den großen Systemen richtig aufgehoben.
Fazit
PROXIA, Preactor und Infor sind gute Systeme – für die richtigen Betriebe. Für den mittelständischen Fertigungsbetrieb, der schnell Klarheit in seine Planung bringen will, ohne ein Großprojekt zu starten, ist Plantrieb die pragmatischere Alternative.






