Termintreue messen statt schätzen – wie Sie in der Fertigung endlich sehen, ob Sie pünktlich liefern
„Wir liefern eigentlich immer pünktlich.“ Diesen Satz sagt fast jeder Fertigungsbetrieb – und fast keiner kann ihn mit Zahlen belegen. Gefühlt läuft es rund. Aber wenn der wichtigste Kunde beim Jahresgespräch die Liefertreue der letzten zwölf Monate auf den Tisch legt, wird aus dem Bauchgefühl schnell eine unangenehme Überraschung.
Das Problem ist selten der Wille, pünktlich zu sein. Das Problem ist, dass niemand systematisch mitschreibt, welche Fertigungsaufträge wann fertig waren – und welche wie viele Tage zu spät. Ein Auftrag rutscht raus, wird abgehakt, das nächste Feuer wird gelöscht. Die Frage „Sind wir eigentlich besser oder schlechter geworden?“ bleibt unbeantwortet.
Die Kennzahl, die sich selbst berechnet
Im Plantrieb Produktionsplaner steckt dafür die Termintreue-Analyse im Analytics-Modul. Sie berechnet automatisch, wie viele Fertigungsaufträge in einem wählbaren Zeitraum – von 4 bis 52 Wochen – pünktlich abgeschlossen wurden. Kein manuelles Nachhalten, kein separates Excel: Die Kennzahl entsteht aus den Daten, die ohnehin bei jedem Auftrag anfallen.
Das Ergebnis erscheint als Balkendiagramm, aufgeschlüsselt nach Kalenderwochen. Man sieht also nicht nur eine einzelne Prozentzahl, sondern den Verlauf: Wo waren die guten Wochen, wo die schlechten?
Vom Überblick zum Detail
Unter dem Diagramm liegt eine Detailtabelle mit jedem abgeschlossenen Auftrag – geplanter Liefertermin, tatsächlicher Fertigstellungstermin und die Zahl der Verzugstage. Damit wird aus der Kennzahl eine Diagnose. Denn die eigentlich spannende Frage ist ja nicht „Wie hoch ist unsere Quote?“, sondern „Woran liegt es?“
Genau hier fängt die Analyse an, nützlich zu werden. Sind bestimmte Kalenderwochen systematisch schlechter? Häufen sich die Verzüge bei bestimmten Artikeln oder auf bestimmten Maschinen? Oder gibt es saisonale Muster, die sich Jahr für Jahr wiederholen? Wer diese Muster kennt, kann gegensteuern, bevor der nächste kritische Auftrag reinkommt – statt hinterher zu erklären, warum es wieder knapp wurde.
Warum das mehr ist als eine hübsche Grafik
Für die Geschäftsführung wird Liefertreue damit zum ersten Mal ein belastbares Führungsinstrument statt einer Vermutung. Im Zuliefergeschäft ist pünktliche Lieferung das härteste Verkaufsargument, das es gibt – und wer sie messen kann, kann sie auch gezielt verbessern und im Kundengespräch mit Zahlen belegen.
Für die Planung wird sichtbar, ob Maßnahmen wirken. Eine geänderte Reihenfolge, eine zusätzliche Schicht, ein anderer Umgang mit Engpassmaschinen: Statt zu hoffen, dass es hilft, sieht man in den folgenden Wochen im Diagramm, ob sich die Quote tatsächlich bewegt.
In großen Systemen ein Reporting-Projekt, hier eingebaut
In der Welt der großen ERP- und BI-Systeme ist so eine Auswertung typischerweise ein eigenes Projekt: Datenexport, Reporting-Tool, jemand, der die Kennzahl definiert und die Dashboards baut. Im Plantrieb Produktionsplaner ist die Termintreue-Analyse fester Bestandteil – ohne Aufpreis, ohne Integrationsprojekt, einsatzbereit, sobald die ersten Aufträge durchgelaufen sind.
Ausprobieren
Die Termintreue-Analyse ist Teil des Plantrieb Produktionsplaners – der Produktionsplanung für Fertigungsbetriebe, die in zwei Tagen produktiv ist statt in zwei Quartalen. Vereinbaren Sie eine Demo und stellen Sie sich die Frage, die Ihre Kunden längst stellen: „Liefern Sie wirklich so pünktlich, wie Sie glauben?“ Mit Plantrieb kennen Sie die Antwort.






