Was kostet Produktionsstillstand wirklich? Die versteckten Kosten schlechter Planung

Wenn eine Maschine stillsteht, sieht das jeder. Was kaum jemand sieht, sind die vielen kleinen Stillstände dazwischen: die Viertelstunde Warten auf das Material, das dreimalige Umrüsten an einem Tag, der Auftrag, der liegen bleibt, weil ein anderer vorgezogen wurde. Einzeln fällt das nicht auf. In Summe kostet es richtig Geld.

Die sichtbaren und die unsichtbaren Kosten

Die sichtbaren Kosten eines Stillstands sind schnell benannt: Die Maschine läuft nicht, produziert nichts, verdient nichts. Die unsichtbaren Kosten sind größer und heimtückischer – Leerlaufzeiten durch schlechte Reihenfolge, unnötige Rüstwechsel, Überstunden zum Aufholen von Verzügen und der Vertrauensverlust beim Kunden, wenn ein Termin reißt.

Ein einfaches Rechenbeispiel

Nehmen wir einen Betrieb mit rund 20 Mitarbeitern und einer zentralen Engpassmaschine. Gehen dort durch ungünstige Reihenfolge täglich nur 45 Minuten für vermeidbares Umrüsten verloren, sind das über eine Fünf-Tage-Woche fast vier Stunden – Woche für Woche. Auf ein Jahr gerechnet ist das eine Menge Kapazität, die nicht an neuen Maschinen scheitert, sondern an der Planung.

Warum gerade Eilaufträge so teuer sind

Ein Eilauftrag kostet nicht nur die eigene Bearbeitung. Er verdrängt andere Aufträge, erzwingt zusätzliche Rüstwechsel und löst oft eine Kette von Folgeverzügen aus. Wenn niemand sieht, was ein Eilauftrag an anderer Stelle anrichtet, wird jede spontane Zusage zur unbezahlten Rechnung, die später auf dem Tisch landet.

Welche Kennzahlen den Unterschied zeigen

Wer die versteckten Kosten senken will, muss sie zuerst sehen. Maschinenauslastung, Rüstzeitanteil, Termintreue und die Zahl der umgeplanten Aufträge sind die Kennzahlen, an denen sich schlechte Planung ablesen lässt – und an denen sich Verbesserungen belegen lassen.

Wie Planung den ROI verbessert

Der Plantrieb Produktionsplaner setzt genau hier an: Er ordnet Aufträge so an, dass Rüstwechsel und Leerlauf sinken, macht die Folgen von Eilaufträgen sichtbar, bevor Sie zusagen, und zeigt in den Analysen, ob die Maßnahmen wirken. Die eingesparte Kapazität kostet keine neue Maschine – sie steckt schon in Ihrem Betrieb.

Ausprobieren

Der Plantrieb Produktionsplaner ist die Produktionsplanung für Fertigungsbetriebe, die in zwei Tagen produktiv ist statt in zwei Quartalen. Vereinbaren Sie eine Demo und rechnen Sie nach, wie viel Kapazität in Ihrem Betrieb aktuell im Stillstand zwischen den Aufträgen verloren geht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies. Technisch notwendige Cookies sind immer aktiv, Statistik-Cookies nur mit Ihrer Einwilligung. Details finden Sie in der Datenschutzerklärung.