Wann können Sie liefern?“ – Antworten Sie in Sekunden, nicht am Nachmittag
Es ist der Anruf, den jeder Fertigungsbetrieb kennt: Ein Kunde braucht 50.000 Stück eines Artikels und will nur eines wissen: „Wann können Sie liefern?“
Und dann beginnt das übliche Ritual. Der Vertrieb ruft den Planer an. Der Planer schaut in die Maschinenbelegung, rechnet Stückzahlen und Laufzeiten durch, prüft, ob die nachgelagerten Arbeitsgänge dazwischenpassen, und meldet sich „im Laufe des Tages“ zurück. Wenn es gut läuft, hat der Kunde am Nachmittag seine Antwort. Wenn es schlecht läuft, hat er inzwischen beim Wettbewerber bestellt.
Die Lieferauskunft, die nicht zurückrufen muss
Im Plantrieb Produktionsplaner steckt dafür der Machbarkeits-Check: Artikel auswählen, Menge eingeben, optional den Wunschtermin des Kunden. Das System rechnet die Anfrage sofort gegen die reale Situation in Ihrer Fertigung.
Das Ergebnis kommt in Sekunden und ist eine klare Ansage:
- „Termin machbar“, inklusive Puffer zum Wunschtermin, damit Sie wissen, wie viel Luft Sie haben.
- „Wunschtermin nicht haltbar“: Dann nennt das System direkt den frühestmöglichen Liefertermin als Gegenangebot.
- Dazu den errechneten Produktionsstart, damit die Planung weiß, wann es ernst wird.
Keine Schätzung, sondern eine Simulation
Der Unterschied zu einer Excel-Überschlagsrechnung: Der Machbarkeits-Check rät nicht, er simuliert den Auftrag durch Ihre echte Fertigung. In die Berechnung fließen ein:
- die aktuelle Maschinenbelegung: bereits eingeplante Aufträge blockieren ihre Slots,
- die Stammdaten des Artikels, etwa Zykluszeiten und Ausbringungsmengen,
- nachgelagerte Arbeitsgänge wie Entgratung, Nacharbeit oder externe Bearbeitung mit ihren Laufzeiten,
- Arbeitstage, Feiertage und Tageskapazitäten. Ein Termin, der nur auf dem Papier hält, wird gar nicht erst versprochen.
Ihr Vertrieb gibt also keine Bauchgefühl-Zusage ab, sondern eine Auskunft, hinter der dieselbe Planungslogik steht, die auch Ihre tatsächliche Fertigung steuert.
Was das im Alltag verändert
Für den Vertrieb: Auskunftsfähigkeit noch während des Kundengesprächs. Kein „wir melden uns“, kein zweiter Anruf, und ein deutlich professionellerer Auftritt gegenüber dem Kunden.
Für die Planung: Weniger Unterbrechungen. Die ständigen „Passt da noch was rein?“-Anfragen beantwortet das System, nicht der Planer.
Für die Geschäftsführung: Zusagen, die gehalten werden. Wer Termine gegen die echte Kapazität prüft, bevor er sie verspricht, liefert pünktlicher. Und pünktliche Lieferung ist im Zuliefergeschäft das härteste Verkaufsargument, das es gibt.
In großen Systemen ein Projekt, hier eingebaut
In der Welt der großen ERP- und APS-Systeme heißt diese Funktion „Capable-to-Promise“ und ist typischerweise ein eigenes, kostspieliges Modul samt Einführungsprojekt. Im Plantrieb Produktionsplaner ist die Sofort-Lieferauskunft fester Bestandteil: ohne Aufpreis, ohne Integrationsprojekt, einsatzbereit ab dem ersten Tag mit gepflegtem Artikelstamm.
Ausprobieren
Der Machbarkeits-Check ist Teil des Plantrieb Produktionsplaners, der Produktionsplanung für Fertigungsbetriebe, die in zwei Tagen produktiv ist statt in zwei Quartalen. Vereinbaren Sie eine Demo und stellen Sie uns die Frage, die Ihre Kunden Ihnen stellen: „Wann können Sie liefern?“ Wir antworten in Sekunden.



